Artikel-Schlagworte: „Lauftreff Lüdinghausen“
Ulla sichert sich beim Münstermarathon den Altersklassensieg in der W70-Klasse
Mit viel Ausdauer und Trainingsfleiß hat sich Ulla Becker nach langer Laufpause in Münster gestern einen Traum erfüllt: Sie genoß zum vielleicht letzten Mal einen Marathon. Gemeinsam mit ihrem Pacemaker Karl Berndstrotmann vom Lauftreff Lüdinghausen spulte sie ihren Lauf “wie ein Uhrwerk” ab. Das betonte Karl vor laufender Kamera und gratulierte der überaus fitten Seniorin als Erster im Ziel.
Wer den Bericht im Lokalfernsehen des WDR sehen möchte, kann hier zur Mediathek des WDR gelangen.
Lauftreff mit guten Platzierungen
Bestzeit für Andreas Koch: 1:25:51 reicht für Platz 3
Einen neuen Streckenrekord bei den Frauen und gute Zeiten für heimische Läufer gab es vom fünften Halbmarathon „Übern Obsen hopsen“ des FC Nordkirchen am Samstag zu vermelden. 190 der 215 gestarteten Athleten erreichten nach zwei Runden durch den Schlosspark, Südkirchen und die Bauernschaft Obsen bei besten äußeren Bedingungen das Ziel im Nordkirchener Stadion.

Wenig Zeit für die herrliche Kulisse vor dem Schloß hatten die Läuferinnen und Läufern des Halbmarathon. Dafür umso mehr unser Fotograf Michael Beer.
Für die große Überraschung sorgte der erst 19jährige Nico Damrat von der LG Rems-Welland, der nach 1:19:57 Stunden mit klarem Vorsprung die Konkurrenz gewann. Waren ihm zur Hälfte der Distanz noch einige Läufer dicht auf den Fersen, baute er im zweiten Abschnitt seine Führung kontinuierlich aus. Platz zwei ging an Mike Zucht von RW Unna in 1:24:19 Stunden, vor Andreas Koch vom Lauftreff Lüdinghausen, der mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:25:51Stunden als Dritter das Ziel erreichte. Gleich hinter ihm folgte mit Vorjahressiegerin Anne Hohl von der LG Rülzheim die schnellste Frau im Feld, die mit 1:26:18 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte. Zwei dritte Plätze in den Altersklassen gab es für Annika Havers in 1:40:14 Stunden in der AK der Frauen und Gudrun Becker (beide SV Herbern) in 1:40:44 in der AK W 45. Elisabeth Reher (Laufsport Senden) schaffte in 1:58:20 Stunden ebenfalls als Zweite der AK W 50 den Sprung aufs Siegertreppchen. Neben seinem dritten Platz in der Gesamtwertung belegte Andreas Koch den zweiten Platz in der AK M 40. Stefan Breuer (Lauftreff Lüdinghausen) wurde in der AK M 35 in 1:31:04 Stunden ebenfalls Zweiter. Markus Billermann (SV Herbern) gewann in 1:27:11 Stunden überlegen die AK M 45 und Thomas Ortmann (Lüdinghausen) in 1:47:37 die AK U 18.
Alle Ergebnisse und Fotos unter www.fc-nordkirchen.de
Michael Beer berichtet aus Malaysia
“Der Marathon am kommenden Wochenende ist aus Sicherheitsgründen seitens der
Polizei abgesagt worden. Aus einem Steinbruch in der Nähe wurden 700
Sprengbomben gestohlen. Ob diese für einen Anschlag auf den Marathon, oder für
die Parlamentswahlen am Sonntag benutzt werden sollten, weiss niemand. 9
Personen sind zwar festgenommen worden, vom Sprengstoff fehlt aber jede Spur.
Unsere Startunterlagen samt Startnummer, Shirt und Socken haben wir erhalten,
nur laufen dürfen wir nicht. Allein 2000 Starter sind eigens für diesen
Lauftag mit dem Flugzeug angereist, um dann zwei Tage vorher zu erfahren, dass
nichts stattfinden wird. Für heute Abend ist zunächst einmal Frusts…
angesagt. Wir werden dafür am Dienstag vor den Petronas Towers in Kuala Lumpur
einen 30 KM-Lauf machen. Viele Gruesse aus Kota Kinabalu.
Michael”
In drei Tagen über 170 km
Ein ganz besonderes Erlebnis für Silvia und Karl vom Lauftreff Lüdinghausen
Von Freitag bis Sonntag – als kleine Wochenendbeschäftigung – mal ebend in Berlin 174 km entlang der ehemaligen Berliner Mauer laufen? Das kann man nur schaffen, wenn man noch jung ist? Ab 50 Jahre nur noch leichte Gartenarbeit und die Vorbereitung auf den Vorruhestand? Genauso könnte man sich in eine Tonne stecken lassen, sich auf 40000 m Höhe hieven lassen, die Luke öffnen und einfach rausspringen. Na ja, dann lieber, wie Silvia Rusche und Karl Berndstrotmann, mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und drei Ultras an drei aufeinander folgenden Tagen in Berlin bewältigen. Sachen gibt`s, die gibt es eigentlich nicht.
Sportler gedenken der Maueropfer in Berlin
“Dieser Lauf ist und bleibt eine Besonderheit, da man an die Opfer des Grenzstreifens gedenken möchte und die Zusammenführung einer Stadt, welche durch widere Umstände über Jahrezehnte lang geteilt war. Entlang der Strecke erinnern zahlreiche Gedenk- und Info-Tafeln sowie vereinzelt auch noch Mauer- und Zaunreste an diese menschenunwürdige Grenze. Der diesjährige Mauerweglauf ist ein Etappenlauf, der sich über drei Tage erstreckt und die Teilnehmer bei einer Gesamtlänge von insgesamt 174 km (1. Tag 63 km, 2. Tag 66 km und am 3. Tag nur noch 45 km) vor eine große Herausforderung stellt”, heißt es bei den Veranstaltern.
Am 09.11.2012 starteten neben Silvia Rusche und Karl Berndstrotmann rund 70 weitere UltraläuferInnen um 8: 00 Uhr zur 2. MauerwegTour.
1. Etappe
Die 1. Etappe über 63 km startete in Kreuzberg und verlief südlich durch Berlin bis zum Wannsee. “Die Strecke war nicht einfach zu laufen, denn
es ging oft über lange, einsame und schnurgerade Wege. Highlights waren die großzügig ausgestatteten Verpflegungsstellen,” berichtet Karl Berndstrotmann, der diese Strecke zum zweiten Mal absolvierte (Sieger in 2011).
2. Etappe
“Die Beine sind noch schwer und die Körper müde… und doch geht es, für nun mehr noch 60 Teilnehmer auf die “Königsetappe” über 66 km. Heute spielte das Wetter auch mit, und so wurde die Etappe ein wahrer Genußlauf. Die Strecke velief durch Postdam, über die Glienicker Brücke, am Schloß Cecilienhof vorbei durch Staaken bis in den Norden von Berlin. Etappenziel war Hennigsdorf”, so Karl in seiner Berichterstattung.
3. Etappe
Die 3. Etappe versprach, bei tollem Wetter und großartigen Ausblicken auf Berlin- Mitte der schönste Abschnitt des Laufes zu werden. Mit 45 km war es natürlich auch die kürzeste Etappe. Mit jedem Schritt kamen Silvia und Karl der hektischen Metropole näher. Vorbei am neuen Hauptbahnhof, dem Reichstag, dem Brandenburger Tor, dem Potsdamer Platz und dem Check Point Charly zum Ziel in Kreuzberg. Berlin geizt nicht mit seinen Sehenswürdigkeiten.
Von den gestarteten 70 Ultras kamen nur 51 am Ziel an. Silvia belegte in der Gesamtwertung der Frauen den 2. Platz. Sie benötigte für die 174 km insgesamt 18:58 Stunden. Karl wurde in der Gesamtwertung 4. Seine Gesamtzeit betrug 15:58 Stunden. Für alle, die schon einmal die Sprintstrecke über 42,2 km gelaufen sind: Rechnerisch hatte Karl einen Km-Schnitt von 5:30 Minuten. Das entspricht einer Marathonzielzeit von 3 Std. 52 Min.! Silvia hatte es nicht ganz so eilig, sie war im Schnitt mit 6:32 pro Km unterwegs. Da hat man etwas mehr zu sehen!
Silvia´s Zeiten:
1. Etappe 63 km: 6:49 3. Platz
2. Etappe 66 km: 7:20 2. Platz
3. Etappe 45 km: 4:29 1. Platz
Karl´s Zeiten
1. Etappe 63 km: 5:38 3. Platz
2. Etappe 66 km: 6:20 4. Platz
3. Etappe 45 km: 3:57 4. Platz
Bei all den hervorragenden Ergebnissen und Erlebnissen sollte nicht vergessen werden, dass mit jedem gelaufenen Kilometer auf dem Mauerweg, der in einem großen Bogen um das westliche Berlin führt, auch an die zahlreichen Opfer der früheren Grenze erinnert wurde.
Casimir gewinnt die 10 km
Koch wird Zweiter
Nichts anbrennen ließen die Läufer vom Lauftreff Lüdinghausen beim 13. Steverlauf in Senden. Bei sehr guten äußeren Bedingungen und gewohnt toller Organisation der Verantwortlichen gewann Dirk Casimir sein Rennen souverän in 38:00 Minuten. Andreas Koch kam 87 Sekunden später ins Ziel und wurde damit zweiter Sieger. Andreas Wieschörster (7./42:58), Michael Beer (22./46:26), Thorsten Kastrup (22./49:46) und Daniel Vosberg (42./56:36) waren ebenfalls mit ihren Leistungen zufrieden.
Bernd Jakob im Einsatz als Zug- und Bremsläufer beim 5000 m Lauf
Wettkampferfahrungen sammelten Martina Blomenkemper (9./28:52 Min.), Anne Verworn (10./28:52), Marianne Wienhölter (11./31:05). Letztere ließ sich von Bernd Jacob als Pacemaker begleiten und schaffte es mit seiner Hilfe bis ins Ziel. Monika Schlütermann landete nach längerer Wettkampfpause in 24:31 Minuten auf Platz 6 der Frauenwertung.
Trotz guter Bedingungen nahmen die Laufsportler der Region das Angebot des ASV Senden in diesem Jahr nicht an. Die 13. Auflage litt unter der insgesamt schwachen Beteiligung. Vielleicht lag es ja an der “13”? Die Veranstalter haben jedenfalls nichts falsch gemacht. Bleibt zu hoffen, dass dieser Lauftermin uns Läufern noch lange erhalten bleibt und der Zuspruch im nächsten Jahr besser wird.
Peter Weiß in guter Verfassung mit 2:49:10 Std. im Ziel (Essen)
Ein runde Sache bei idealen Bedingungen war der Marathon in Essen für unser Lauftreffmitglied Peter Weiß, der erst vor 5 Wochen in Almere auf die Ironman-Strecke ging (3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,2 km Laufen). Die Laufstrecke in Essen führt zweimal rund um den Baldeneysee. Der Start-/Zielbereich ist nur wenige Meter von der Krupp-Villa Hügel gelegen. Die Streckenführung nutzt die flachen Spazierwege direkt in Ufernähe und ist daher sehr flach und schnell. Ab Essen-Kupferdreh führt ein Teilstück über einen Schnellweg mit Autobahncharakter. Hat man diesen eher tristen Abschnitt passiert, kann man sich auf den Rest der Strecke freuen, denn die ist nur noch schön. Die letzten Kilometer haben etwas Gefälle. Da fällt der Schlußkampf umso leichter.
“Ich wollte mal testen…”
Peter hat sich sein Rennen gut eingeteilt. “Ich war neugierig geworden, ob ich meine Marathonzeit beim Ironman von 3:09 Std. nicht deutlich unterbieten könnte und habe mir spontan das Ziel 2:45 zu laufen vorgenommen.” Peter hatte nach Almere nur wenig Vorbereitungsläufe absolvieren können. Zwei lange Einheiten und zusätzlich einige kürzere Trainingseinheiten mussten reichen. “Ich wollte mal testen, ob es gelingt, auch ohne spezielle Vorbereitung einen schnellen Marathon zu laufen. Zu Beginn habe ich ein Durchschnittstempo von 3:56 Minuten bis Km 34 durchgehalten. Dann stellten sich plötzlich Ansätze von Krämpfen in Oberschenkel und Wade ein – ich musste auf 4:15 Minuten runterschalten. Die angepeilte Zeit von 2:46 Std konnte ich so nicht mehr erreichen.” Der zweite Halbmarathon war trotzdem nur 3 Minuten langsamer als der erste. Im Schnitt ist Peter auf 1000 m im 4-Minutentakt unterwegs gewesen. In seiner Altersklasse M40 wurde er zweiter Sieger, in der Gesamtwertung kam er auf einen beachtenswerten 15. Platz von insgesamt 1137 Männern. Der Sieger Daniel Schmidt kam nach 2:23:00 Std ins Ziel. Peter erreichte trotz seines “hohen” Alters eine Spitzenzeit, die nicht weit entfernt von seiner persönlichen Bestzeit (2:40 Std.) liegt. Nach diesem “Test” läßt das Laufjahr 2013 noch einiges (h)offen…
Andreas Koch mit persönlicher Bestzeit in 3:03:44 Std. (Köln)
Auch Andreas hat es am Sonntag in Köln richtig krachen lassen. Knapp verfehlte er die magische 3-Stunden Marke. Während in Essen eine flache und durchweg asphaltierte Strecke immer für Topzeiten gut ist, gilt es in Köln eine klassische Citystrecke mit Brücken, Wendungen und teilweise Kopfsteinpflaster zu bewältigen. Dafür wird man hier aber von tausenden Zuschauern angefeuert. Die Kölner wissen halt, wie man Umzüge begleitet. Das ändert aber nichts daran, daß die Strecke technisch anspruchsvoller zu laufen ist. Ich vermute, daß Andreas in Essen die 3-Stunden-Marke geknackt hätte! Was noch zu beweisen wäre… Andreas hat für die zweite Hälfte insgesamt 6 Minuten mehr gebraucht. Ein Hinweis darauf, daß er zu Beginn des Rennens etwas zu schnell losgelaufen ist und dafür zum Ende bezahlen musste. Trotzdem wurde er in seiner Altersklasse M40 37. und kam insgesamt auf den 157. Platz in der Gesamtwertung mit über 4161 Finishern bei den Herren!
Stefan Breuer nach Trainingsrückstand schon wieder mit 3:34:30 Std. dabei. (Köln)
Mit seiner Zeit dürfte Stefan nicht ganz zufrieden sein. Aber er war lange verletzt und wenn er im Wettkampfmodus ist, so kennen wir ihn, dann geht er immer aufs Ganze. Er startete in Köln auch recht zügig und kam nach 1:35 Stunde an der Halbmarathonmarke vorbei. Eine zeit um die 3:10 Std. schien möglich. Aber Stefan musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Oder besser: Er hatte die Rechnung ohne den Zöllner gemacht. Die zweite Hälfte wurde hart. Zum Schluß konnte er nur noch einen 6-Minutenschnitt ins Ziel retten. Manch einer wäre froh, wenn er das schon beim Halben hinbekommen würde. Stefan landete trotz Trainingsrückstand noch im ersten Viertel der Platzierungen bei über 4161 Finishern. Über 3000 Läufer waren langsamer!
Wir gratulieren unseren Spitzenläufern, die die Lauftreff Lüdinghausen-Farben an vorderster Stelle bei prominenten Laufevents erfolgreich vertreten haben.
Deutschland von Nord bis Süd per Pedes
Lauftreffmitglied Manni ist glücklich und zufrieden: Er hat seinen Traum wahr gemacht. Von Flensburg aus hat er sich längs durch die Republik zu Fuß durchgeschlagen. Sonntag kam er in Garmisch-Patenkirchen an. Nun will er sich erst einmal in München ausruhen und im Hofbräuhaus ein edles isotonisches Getränk zu sich nehmen. Wir gratulieren unserem Lauftreffkollegen von ganzen Herzen und wünschen eine gute Heimreise!
Zur Aktion:
“Ich will mit meiner Aktion Spendengelder erlaufen, um einer jungen Inderin eine Ausbildung zu ermöglichen. Die junge Frau heißt Nijina Jypson und stammt aus dem südindischen Bundesstaat Kerala. Sie möchte Krankenschwester werden, um den Unterhalt ihrer Familie zu sichern. Die Ausbildung kostet 2.700 Euro.
Weitere Infos zu meinem Sponsorenlauf finden Sie im diesem Artikel in den Westfälischen Nachrichten (17.07.2012)!
Spendenkonto:
KtoNr. 301 867 04 (BLZ 324 500 00) bei der Sparkasse Kleve
(Stichwort: Manni für Nijina)
Empfänger ist die Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt Kleve.
Die Spender erhalten eine Spendenquittung.”

Manni am Ziel in Garmisch: 19.08.2012

Manni noch im kühlen Norden unterwegs, 19.07.2012
Prof. Dr. Froböse und Mitarbeiter bitten um Mithilfe
Das folgende Schreiben, welches uns jetzt erreichte, veröffentlichen wir an dieser Stelle, verbunden mit der Bitte um Mitwirkung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln, unter Leitung von Prof. Dr. I. Froböse, führt eine Online Umfrage bezüglich der Gesundheit von Ausdauersportlern durch. Wir suchen dafür volljährige Ausdauerathleten/innen, die hauptsächlich laufen, walken, schwimmen oder Radfahren.
Ebenso suchen wir aber auch inaktive Personen, die an der Online Umfrage teilnehmen würden, wobei hier lediglich Gesundheitsfragen im Vordergrund stehen.
Für das Bearbeiten der Online Umfrage brauchen Sie ca. fünf Minuten.
Über Ihre Mithilfe und Teilnahme, würden wir uns sehr freuen. In Ihrer Funktion als Leiter oder Leiterin eines Lauf- und/oder Walkingtreffs, möchten wir Sie auch bitten, den untenstehenden Link an Athleten/innen weiter zu leiten und/oder selber teilzunehmen.
Link zur Studie: http://ww2.unipark.de/uc/Ausdauersport_Gesundheit_DSHS_Stefes/
Vielen Dank für Ihre Mithilfe.
Hermann-Josef Stefes
Dipl. Sportwissenschaftler
Zentrum für Gesundheit
der Deutschen Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln Deutschland
-mib- Lüdinghausen. Als vor sechs Jahren ein halbes Dutzend Lauffreunde den Lauftreff Lüdinghausen für das gemeinsame wöchentliche Training gründete, ahnte niemand, was für einen Zuspruch dieser Treff in der Läuferszene nehmen wird. Fast 40 Frauen und Männer kamen mittlerweile hinzu. Und bis auf wenige Ausnahmen haben die meisten schon einen Marathon absolviert. Über die Halbdistanz sind schon alle gelaufen. Der Aufruf, eine Ein- und Wiedereinsteigergruppe ins Leben zu rufen, stieß auf große Resonanz. Ein Dutzend Frauen und Männer aller Altersgruppen trafen sich zur ersten Trainingseinheit. Unter Leitung von Silvia Rusche werden die Neulinge ebenso an den Laufsport herangeführt wie erfahrene Athleten, die nach einer längeren Verletzung das Training unter fachmännischer Aufsicht wieder aufnehmen wollen. Wer sich dieser Gruppe noch anschließen möchte, kann sich dienstags um 18.30 Uhr vor dem Clubheim des SC Union 08 bei Silvia Rusche noch melden. Bei einem kontinuierlichen Training dürfte ein Start über fünf oder zehn Kilometer beim Stadtfestlauf im September ein lohnendes Ziel sein.
Rieslingschwamm bringt entscheidenden Vorteil
Nach dem Karl Berndstrotmann im März die 100 km von Kienbaum bei Berlin souverän meisterte, zog es ihn nun mit drei weiteren Lauftreffmitgliedern an die Weinstraße nach Bockenheim zum alle zwei Jahre stattfindenden Weinstraßenmarathon. Mit von der Partie waren Silvia Rusche, die in einer Zeit von 3:44 Std. über 42,195 km finishte und über die halbe Distanz Nicole Tempel (1:44 Std.) sowie Christian Obst (1:54 Std.). Karl wurde in einer Zeit von 3:06 Std. Erster in seiner Altersklasse und landete bei den Herren von insgesamt über 600 Teilnehmern auf einen hervorragenden 20. Platz in der Gesamtwertung. Wir sind natürlich gespannt auf die heutigen Berichte unserer Starter beim Lauftreff, denn ungeklärt ist bislang die Frage, wie sich der berühmte “Riesling-Schwamm” an den jeweiligen Erfrischungspunkten entlang der Weinstraße auf die Endzeiten ausgewirkt hat…